Weingut Später-Veit
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Unsere Hauptweissweinrebsorte:  

Der Riesling
Entsprechend der Tradition unseres Ortes Piesport, der eine führende Rolle bei der Durchsetzung
des Rieslings an der Mosel und damit in Deutschland gespielt hat, setzen wir unsere ganze Kraft und Passion in den Anbau dieser Edelrebsorte. Zu schade wäre es, unsere feinen Schieferlagen zu missbrauchen, um dort einfachere Weine und Rebsorten wachsen zu lassen. Das besondere der Sorte ist die einzigartige Fruchtigkeit und Säurestruktur, die es erlaubt, nicht nur elegante und lebendige trockene und halbtrockene Weine zu erzeugen, sondern auch die frucht- und edelsüßen Weine erscheinen so balanciert, dass sie nie einseitig süß wirken.
Schieferboden und Sorte sorgen immer für eine reizvolle frische und herbe Säurespannung. Das der Riesling zudem sowohl als leichter Wein (ab 7 vol %) wie als kräftiger Wein einen selbständigen und nachhaltigen Geschmack entfaltet, stellt ihn über alle anderen Rebsorten hinaus

Unsere         Ergänzungsweissweinrebsorte:                   

Der Weißburgunder                                        gehört ebenfalls zu den  edlen Rebsorten mit großer Tradition. Er ist für uns eine interessante Ergänzungssorte, die einen etwas weicheren und fülligeren Wein als der Riesling erbringt mit milderer Säurestruktur. Er wächst bei uns in leichteren Kiesböden, wo er viel Ausdruck und sogar gute Lagerfähigkeit gewinnt.

Unsere Rotweinrebsorte:        

Der Spätburgunder
Wie der Riesling beim Weißwein, so ist der Spätburgunder, in Frankreich Pinot Noir genannt, beim
Rotwein wohl die feinste, edelste und differenzierteste Sorte der Welt, die sensibel wie der Riesling auf jede Veränderung der Lage reagiert. An der Mosel besitzt sie durchaus eine Tradition, weisen schließlich viele antiken Zeugnisse auf den hiesigen Rotwein hin, hat er bis ins 19.te Jahrhundert hinein durchaus eine gute Rolle in der Region gespielt und wird in der Literatur Piesport immer wieder auch für seinen Rotwein genannt, sogar bis ins 20.te Jahrhundert hinein. Von 1933-1986 war er dann in der Region verboten und bereits 1991 haben wir schließlich  unseren ersten Spätburgunder angepflanzt. Er steht nun bei uns in Piesporter und Wintricher Schiefersteillagen mit hohem Steinanteil. Hier bringt er die beste Farbe und das eleganteste Aroma. Von Anfang an haben wir die Burgunder klassisch in der offenen Bütte auf der Maische vergoren. Seit 1998 geben wir sogar ein wenig von unseren Rappen (Stiele) zu der gärenden Maische. Dies bringt zusätzliche Gerbstoffe in den Wein und stabilisiert auf natürliche Weise auch die Farbe. Es nimmt auch ein wenig von der etwas zu kitschigen Fruchtigkeit, die der Spätburgunder in unserem Anbaugebiet durch die lange Vegetationsperiode bringen kann.                                                 Wir, ich und meine Frau lieben gleichermaßen den herben, nachhaltigen, tanningeprägten Burgunder ohne Kompromisse an frühe Trinkbarkeit und Gefälligkeit. Wir wollen einen tiefen Wein, eben einen richtigen klassischen Burgunder für Kenner. Ein Ertrag von 40-50 hl pro Hektar und eine lange Maischegärung von zwei bis drei Wochen sind Voraussetzung  für unsere Burgunder. Die normale Qualität bauen wir hauptsächlich im großen Eichenfass aus, daneben auch in mehrfach gebrauchten Barriques. Unsere Spitzenqualität, die No. 1, stammt aus besonders ausgesuchten Weinbergen und wird komplett in sehr hochwertigen neuen und gebrauchten Barrique-Fässern von 225 Liter ausgebaut.

Weingut Später-Veit  | spaeter-veit@t-online.de